
Hovawarte von den Juni-Monden
Mitglied im RZV für Hovawart-Hunde e.V., VDH, FCI

Hier mein "hundlicher" Lebenslauf: Schon als Kind wollte ich gern einen eigenen Hund haben. Da ich diesen nicht erlaubt bekam, führte ich jahrelang die Nachbarshunde aus. Mit einem von ihnen (Corgimischling 'Wodka') landete ich dann auch auf einem Hundeplatz. Meine ersten Erfahrungen im Hundesport machte ich als Jugendliche mit ihm und mit Leih- Hovawart Alk v.d. Sepperlmühle, zunächst nur in der Schutzhundausbildung. Bald kamen weitere interessante Betätigungsfelder wie der Turnierhundsport, später Agility und Obedience dazu. In über 30 Jahren aktiver Hundeausbildung begleiteten mich die Hovawarte Don v. Ascona, Ecco v. Gut Oberau und Perdita v. Ascona sowie Schäferhündin Tinka und Strobelhündin Ronja - ferner die Hovawarte meines Lebensgefährten (Gundi v. Schondratal , Exe v. Gut Oberau), mit dem ich den E- und F-Wurf im "Gut Oberau" aufziehen durfte.
Unser "Rudel" besteht aktuell aus der Jagdterrierhündin Juni und Hovawarthündin Hiuma v. Ascona, genannt Sesam sowie ihrer Tochter "Mini" (Aeliss vom Junimond). In der Aufzucht der Welpen werden wir von Johanna Leuwer mit Chihuahua Felix de Majom und Terriermix Barry unterstützt. Johanna ist Tierpsychologin (ATN, Fachbereich Pferd/Hund) und ebenfalls erfolgreiche Hundesportlerin im Obedience, Agility und in der Fährtenarbeit mit einem guten "Händchen" für Mensch und Tier.

Tochter Johanna
Hier geht es weiter zu den Hunden, die mein Leben begleitet haben:

(Sorry, ein Foto fehlt immer noch!)
Schäferhündin Tinka
Sie war mein erster eigener Hund und schon allein deswegen etwas Besonderes, weil ich sie "gerettet" habe (sie war das Produkt eines Liebesaktes zwischen zwei ungekörten Hunden, sollte daher entsorgt werden). Wir gingen für einander durch dick und dünn: Ich trug Zeitungen aus, um sie zu ernähren, da ich noch zur Schule ging. Sie dankte es mir nicht nur durch viele Erfolge im Hundesport, sondern auch als mein persönlicher Bodyguard und seelische Stütze in der Pubertät. Sie hat nicht nur viele Schutz- und Fährtenhundprüfungen und Vierkämpfe erfolgreich gemeistert, sie war auch im täglichen Leben ein allzeit bereiter Begleiter. Trotz ihrer im Alter auftretenden Spondylose wurde sie ohne Beschwerden 13 Jahre alt und ihr Tod hinterließ ein große Lücke.
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Hovawartrüde Don v. Ascona (genannt Yukon)
Mein erster eigener Hovawart! Ich bekam ihn als Welpe geschenkt, weil die Züchterin meine Aktivitäten kannte und mich als mittellose Studierende unterstützen wollte. Er war ein Traum von einem Hund, was den Hundesport betraf! Eine neue Übung zu lernen war für ihn eine Sache von wenigen Trainingseinheiten, er war trotz seiner HD-M sehr wendig und und hatte keinerlei Bewegungsproleme. Leider starb er viel zu früh nach einer Operation mit 10 Jahren! Besonders unvergessen ist seine Arbeitsbereitschaft, er schwebte geradezu in der Fußarbeit freudig nebenher. Dank seiner hervorragenden Veranlagungen errang er auf der Bundesleistungssiegerprüfung des RZV 1987 den vierten Platz und nahm mehrfach erfolgreich an Fährtenhundausscheidungen und Meisterschaften teil.
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Strobelhündin Ronja Räubertochter
Eine "Altdeutsche", die in ihrem 16-jährigen Leben so viel geleistet hat: über 50x die Fährtenhundprüfung (auch FH2) mit Teilnahme auf mehreren Landesmeisterschaften, 12x Schutzhund 3, außerdem Landesmeisterin im Turnierhundsport und erfolgreiche Teilnahme an 2 Deutschen Meisterschaften im Agility. Als 14-jährige hat Ronja sogar noch in der damals neuen Sportart Obedience gepunktet! Sie ist nicht nur wegen ihrer vielen Erfolge und ihrer Vielseitigkeit unvergessen, sondern vor allem, weil sie im täglichen Leben einfach perfekt war! Auf vielen Reise durch halb Europa brauchte sie fast nie eine Leine, da sie absolut gehorsam und anpassungsfähig und ebenso umgänglich mit Mensch und Tier war.
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Hovawartrüde Ecco v. Gut Oberau
Obwohl es nicht geplant war, aus diesem Wurf einen Welpen zu behalten, erklärte Ecco mir schon vom ersten Tag an seine Liebe! Und so blieb er und machte mir 13 Jahre lang Freude! Auch er war sehr erfolgreich in allen Sportarten, leider nur bis die Diagnose Cauder Equina gestellt wurde. Ab da war er im Schutzhundsport und in den Sprungsportarten (SchH3, A2 und VK) auf "Rente". Da er weiter beschäftigt werden wollte -was er ganz klar zum Ausdruck brachte-, verlegten wir uns auf Fährtenhundprüfungen (bis FH2) und Geländeläufe, später kam noch Obedience hinzu. Ecco war trotz einiger Probleme, die er mir bereitete (er war u.a. ein Raufer) ein ganz besonderer Hund! Mit ihm habe ich einen ganz großen Kameraden verloren, der außerdem ein echter Schutzhund war -und es auch unter Beweis stellte!
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Hovawarthündin Perdita v. Ascona
...war eigentlich eine Zuchthündin meiner Freundin, mit der ich bloß mal die Schutzhundprüfung 3 machen wollte... Perdita fügte sich so gut in unser Rudel ein und tat dem damals sehr kranken Ecco so gut, denn er liebte seine Cousine innig. Ich bettelte fast ein Jahr, bis ich sie endlich behalten durfte! Heute lebt ihr Geist in ihrer Enkelin Hiuma bei uns weiter, denn sie hat viel von ihrem Schalk an die nächsten Generationen weitergegeben! Auch sie war eine erfolgreiche und vielseitige Hündin im Hundesport (SchH3, FH1, OB2 und A1), sie hat außerdem 3 tolle Würfe großgezogen und ist noch dazu eine wunderschöne Hündin gewesen (Titel: INT, VDH, RZV, LUX Ch., FCI ES, BS und CS). Sie wurde 14 Jahre alt und ist als 'Mrs. Houdini' oder 'Perdita Copperfield' in unsere persönliche Geschichte eingegangen.
und aktuell:

Deutscher Jagdterrier Juni v.d. Überholspur
ist seit dem kleinen Ausbildungshund "Wodka" mein erster kleiner Hund und somit eine ziemliche Umstellung nach all den großen Hunden gewesen. Als Jagdterrier benötigt sie genau wie die Hovawarte eine klare Führung und entsprechende Aufgaben, ist aber sehr vielseitig (sie macht mit Begeisterung sogar Schutzdienst, ist aber zu klein, um eine Prüfung in dieser Sportart ablegen zu können). Ihre Talente liegen sowohl im Agility und Turnierhundsport als auch in der Fährtenarbeit und natürlich im Obedience. Außerdem ist sie die "Erziehungsberechtigte" von Sesam (sie hat Sesam als Welpe adoptiert). Und obwohl der unvergessene Eric Zimen behauptet hat, dass Jagdterrier nicht erziehbar seien, hat Juni es widerlegt: Sie sind DOCH erziehbar!
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Hovawarthündin Hiuma v. Ascona (genannt Sesam)
Die ganze HP dreht sich um sie - ihre wichtigsten Erfolge kann man unter "Aktivitäten" finden!
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Nachwuchshovawart Aeliss v. Junimond (genannt Mini)
Die kleinste Hündin aus dem A-Wurf durfte bleiben und macht uns sehr viel Freude! Aufgrund ihrer Wasserfreude scheint sie eher ein Labrador als ein Hovawart zu sein (hier mit 6 Monaten im Atlantik)...